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Grundsteuerreform

zuletzt aktualisiert 19.05.2022

Hintergrund

Bis zum 31. Oktober 2022 müssen alle Eigentümer von Wohn- und Geschäftsgrundstücken sowie Betrieben der Land- und Forstwirtschaft eine Steuererklärung für Ihren Grundbesitz abzugeben.

 

Dies wird erforderlich, da durch das Bundesverfassungsgericht entschieden wurde, dass die aktuelle Festsetzung der Grundsteuer verfassungswidrig ist. Ihre Grundsteuer zahlen Sie jährlich an die Stadt/Gemeinde, in der Ihr Grundbesitz liegt. Die Kommune erlässt diesen Bescheid immer zu Beginn des Jahres für das gesamte Jahr als Teil des sogenannten Grundbesitzabgabenbescheides.

 

So gut wie alle Bundesländer beginnen derzeit mit dem Versand von Informationsschreiben an die Grundstückseigentümer. Diese Schreiben enthalten objektbezogene Informationen, die für die Erklärung zur Feststellung der Grundsteuerwerte wichtig sind. Sollten Sie eine Erstellung der Erklärung durch uns wünschen, bitten wir bereits jetzt um Zusendung einer Kopie des finanzamtlichen Schreibens. Weitere wesentliche Angaben zu Ihrem Grundbesitz wie Flurnummer, Gemarkung, Gebäudefläche, Wohnfläche und Grundstücksfläche, die Sie idealerweise zeitnah zusammenstellen, können Sie zum Beispiel Ihrem Grundbuchauszug, der Flurkarte, dem Kaufvertrag, dem Bauantrag, dem Einheitswertbescheid und dem bisherigen Grundsteuerbescheid entnehmen.

Für jedes Grundstück, welches sich in Ihrem Eigentum befindet, ist eine eigene Steuererklärung zu erstellen und in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Oktober 2022 digital beim Finanzamt einzureichen. Gerne werden wir die entsprechende Steuererklärung für Sie erstellen.  Sprechen Sie uns gerne an.

Hilfestellung zur Informationsbeschaffung